Jandelsbrunner Mastersheber bei der WM in Athen

eine erste Weltmeisterschaft absolvierte der für den SSV Jandelsbrunn startende Eringer Gewichtheber Holger Bartsch am letzten Wochenende in Athen.

Die Organisation und die Ausstattung der Veranstaltungsstätte in Athen waren top. Die Location bot sehr großzügig Platz zum Aufwärmen und war bei den hohen Außentemperaturen gut klimatisiert.

Das Wiegen bereits um 7:00 Uhr hat auf Anhieb geklappt: mit 74,6 kg Körpergewicht schaffte es der Athlet in die neue 75er-Klasse zu kommen. 3,5 Kilo galt es abzunehmen – etwas Stress, aber eine riesige Erleichterung danach.

Das Reißen hat dann bestens funktioniert. Mit drei sauberen Versuchen über 77, 80 und einer neuen persönlichen Bestleistung mit 83 Kilo hat sich die intensive technische Vorbereitung voll gelohnt.

Beim Stoßen war dann schon bei den Aufwärmversuchen zu bemerken, dass der letzte Punch etwas fehlte. Der Einstieg mit 107 kg hat noch gut funktioniert. Der zweiten Versuch mit 111 kg wurde knapp nicht ganz ausgestoßen und im dritten Versuch mit noch einmal mit 111 kg fehlten nach dem erfolgreichen Umsetzen die Kräfte zum Ausstoßen.

Die Konkurrenz war äußerst stark, in seiner Gruppe wurden an dem Tag allein vier neue Weltrekorde aufgestellt!

Unter dem Strich zeigte sich Holger sehr zufrieden. Der persönliche Rekord im Reißen tröstete sehr.
Im Schlußresultat landete er unter 13 Konkurrenten im Mittelfeld auf dem achten Rang.

Nicht so gut gelaufen ist die WM für den Pockinger Toni Resch.
Er hat zwar den ersten Versuch im Reissen mit 61kg gültig bekommen, die weiteren 2 Versuche mit 64kg waren jedoch ungültig.

Auch im Stoßen wurde nur der erste Versuch mit 70 kg gültig gewertet, die 2 weiteren mit 75kg gingen nicht in die Wertung. Beim letzten Stoßversuch verletzte er sich leicht. Leider kam er mit einer Wettkampfleistung mit 131 kg nicht in die Platzierungsränge, da die Norm bei 133 Kg lag.

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